Projektstelle – CVJM-Blog https://blogarchiv.cvjm.de Stark im Leben! Thu, 19 Jan 2017 08:39:54 +0000 de-DE hourly 1 Mechthild Belz wird neue Landesreferentin für entwicklungsbezogene Bildung im EJW https://blogarchiv.cvjm.de/2017/01/19/mechthild-belz-wird-neue-landesreferentin-fuer-entwicklungsbezogene-bildung-im-ejw/ https://blogarchiv.cvjm.de/2017/01/19/mechthild-belz-wird-neue-landesreferentin-fuer-entwicklungsbezogene-bildung-im-ejw/#respond Thu, 19 Jan 2017 08:39:54 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=26764
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Globale Zusammenhänge aufzeigen – Verantwortung übernehmen

Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) hat Mechthild Belz als Landesreferentin für entwicklungsbezogene Bildung im EJW-Weltdienst berufen.

Mechthild Belz wird neue Landesreferentin für entwicklungsbezogene Bildung im EJW

In den nächsten drei Jahren soll sie dazu beitragen, dass bei Haupt- und Ehrenamtlichen in der evangelischen Jugendarbeit ein stärkeres Bewusstsein für entwicklungspolitische und ökumenische Themen entsteht.

„Ich freue mich darauf, bei jungen Menschen das Interesse für einen wertschätzenden Umgang mit Gottes Schöpfung zu wecken, und mit ihnen über globale Gerechtigkeit nachzudenken. Dabei möchte ich sie ermutigen selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen“, sagte sie nach ihrer Wahl.

Die neu geschaffene Projektstelle wird von „Brot für die Welt“ finanziert. Belz wird ihre neue Stelle am 1. Mai 2017 antreten. In ihrer neuen Aufgabe soll sie Materialien zu entwicklungspolitischen Themen für die Jugendarbeit, beispielsweise für die in vielen Orten und Bezirken durchgeführte Orangen-Aktion entwickeln, Schulungen durchführen und auch in der Steuerungsgruppe der landesweiten Handy-Aktion mitwirken.

Darüber hinaus wird sie eng mit dem Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), dem Dienst für Mission und Ökumene (DiMOE) und der Micha-Initiative zusammenarbeiten.

Mechthild Belz hat schon in früher Kindheit die weltweite Kirche und Ökumene persönlich erlebt. Geboren in Kanada ist sie in Swaziland, Botswana und in Namibia zur Schule gegangen. Nach dem Abitur und einem einjährigen Freiwilligendienst in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo hat sie erfolgreich das Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg abgeschlossen. Dazu gehörte auch ein Praxissemester in einer lutherischen Kirchengemeinde in Kapstadt.

Seit 2010 ist sie Gemeindediakonin in der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde in Reutlingen und im dortigen Evangelischen Stadtjugendwerk. Im EJW-Weltdienst engagiert sie sich seit 2011 ehrenamtlich.

„Die eindrücklichen internationalen Erlebnisse haben mich für globale Themen sensibilisiert. Meine Erfahrungen durch vielfältige interkulturelle Begegnungen möchte ich in den EJW-Weltdienst einbringen und zu einer gelingenden Vernetzung zwischen der entwicklungsbezogenen Bildung in der Jugendarbeit, den Partnerschaften und Projekten des EJW-Weltdienstes beitragen“, teilte Belz mit.

Eberhard Fuhr, EJW

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Nächstenliebe schafft Veränderung – CVJM Baden verstärkt seine Flüchtlingsarbeit und schafft neue Projektstelle https://blogarchiv.cvjm.de/2015/12/21/naechstenliebe-schafft-veraenderung-cvjm-baden-verstaerkt-seine-fluechtlingsarbeit-und-schafft-neue-projektstelle/ https://blogarchiv.cvjm.de/2015/12/21/naechstenliebe-schafft-veraenderung-cvjm-baden-verstaerkt-seine-fluechtlingsarbeit-und-schafft-neue-projektstelle/#respond Mon, 21 Dec 2015 12:07:49 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=23688
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„Damit aus Fremden Freunde werden – Orte der Gastfreundschaft und Hilfe für Geflohene“, lautet das Motto und das Ziel der Bemühungen im CVJM Baden um Flüchtlinge und Asylbewerber.

CVJM Singen am Hohentwiel

Arbeit mit Flüchtlingen im CVJM Singen am Hohentwiel

„Verschiedene CVJM-Ortsvereine, wie zum Beispiel Linkenheim, Singen am Hohentwiel, Graben-Neudorf oder Münzesheim, sind auf diesem Gebiet bereits tätig“, sagt Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des CVJM Baden. „Auch bei unserem badenweiten Vorständetreffen im Oktober haben wir die Flüchtlingsarbeit thematisiert und erste Erfahrungen ausgetauscht.“

Jetzt wird der CVJM Baden eine Stelle einrichten, um diese Tätigkeiten vor Ort zu unterstützen. Die Evangelische Landeskirche in Baden hat mehr als zehn Millionen Euro für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung gestellt und aus diesen Mitteln wird die CVJM-Flüchtlingsinitiative ermöglicht. Dadurch kommt auch die gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Landeskirche und dem CVJM Baden zum Ausdruck. Die künftige Mitarbeiterin oder der künftige Mitarbeiter soll den Erfahrungsaustausch koordinieren und die Christen vor Ort sprach- und handlungsfähig machen.

„Damit aus Fremden Freunde werden, ist es notwendig, dass man miteinander Kontakt hat, miteinander redet und voneinander erfährt“, sagt Kerschbaum. „Dieses bedarf einer Unterstützung. Die Ehrenamtlichen in den Vereinen sollen neben der praktischen Alltagshilfe auch lernen, über ihren Glauben zu reden.“ Eric Yassir, ein vom Islam zum Christentum konvertierter Pastor und Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamfragen in Korntal bei Stuttgart, sagte bei dem Vorständetreffen im CVJM-Lebenshaus in Unteröwisheim: „Der CVJM hat eine große Chance, christlichen Glauben zu vermitteln, indem er ihn vorlebt.“ Denn Religion spiele bei den meisten Flüchtlingen eine große Rolle, sei es der Islam oder das Christentum. In Begegnung und Gastfreundschaft sollen sich Interesse und Nächstenliebe zeigen, die Veränderung bewirken können. Davon ist man im CVJM Baden überzeugt.

Der Verband hat 65 Ortsvereine mit rund 6.000 Mitgliedern sowie etwa 11.000 wöchentlichen Besuchern und erstreckt sich vom Main bis an den Bodensee.

Martin Stock, CVJM Baden

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