Fortbildung – CVJM-Blog https://blogarchiv.cvjm.de Stark im Leben! Mon, 22 Jun 2020 11:23:35 +0000 de-DE hourly 1 CVJM-Hochschule bietet verkürztes Bachelor-Studium Soziale Arbeit an https://blogarchiv.cvjm.de/2020/06/22/verkuerzter-bachelor-soziale-arbeit/ https://blogarchiv.cvjm.de/2020/06/22/verkuerzter-bachelor-soziale-arbeit/#respond Mon, 22 Jun 2020 11:22:10 +0000 https://www.cvjm-blog.de/?p=33684
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Fernstudium für Erzieherinnen und Erzieher

Zum Sommersemester 2021 bietet die CVJM-Hochschule erstmals staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit, ein um drei Semester verkürztes berufsbegleitendes Fernstudium der Sozialen Arbeit zu absolvieren.

Gegenwärtige Herausforderungen im Blick

Gegenwärtig sind Fachkräfte in der Sozialen Arbeit gefragt wie nie zuvor. Vielerorts beklagen soziale Einrichtungen und Träger sozialer Dienste zunehmend einen Mangel an kompetenten Fachkräften. Gleichzeitig stehen Erzieherinnen und Erzieher häufig vor der Frage, wie sie sich neben dem Beruf auf akademischen Niveau weiterqualifizieren können.

Diesen Herausforderungen begegnet die CVJM-Hochschule mit einem neuen Studienangebot: das berufsbegleitende Studium Soziale Arbeit für Erzieherinnen und Erzieher. Innerhalb von nur fünf Fachsemestern können Erzieherinnen und Erzieher, die ihren Abschluss auf DQR-6-Niveau absolviert haben, ihren ersten akademischen Abschluss als Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit inkl. staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. als Sozialarbeiter erhalten.

Der schnelle Weg zum Bachelor-Abschluss

Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker

Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker, Studiengangsleiterin Soziale Arbeit berufsbegleitend

„Wir freuen uns, dass wir aufbauend auf unserem bestehenden Studienprogramm zukünftig eine neue Zielgruppe erreichen und fördern können. Das Studium Soziale Arbeit für Erzieherinnen und Erzieher ist hoch attraktiv, denn die Studierenden sparen aufgrund ihrer Vorerfahrungen Zeit und Geld“, freut sich Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker, die als Studiengangsleiterin das neue Format konzipiert hat.

Insgesamt werden durch die Vorkenntnisse drei Semester anerkannt, dem steht ein Kostenvorteil von nahezu 6.000 Euro gegenüber.

Die Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher

Der Studiengang richtet sich an staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, die ihre Ausbildung auf dem Niveau 6 des deutschen Qualitätsrahmens abgeschlossen haben und die sich neben dem Beruf und der Familie für eine sozialpädagogische oder sozialarbeiterische Tätigkeit (weiter-)qualifizieren und damit den akademischen Grad Bachelor of Arts erwerben möchten.

Mit dem Studiengang qualifizieren wir sie für die vielfältigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und machen sie zu Bewegerinnen und Bewegern für CVJM, Diakonie, Kirche und Gesellschaft. Mit dem Abschluss des Studiums wird der Titel „Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin“ bzw. „Staatlich anerkannter Sozialarbeiter“ erworben.

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Weiterbildung „Integrationscoach“ zum ersten Mal online abgeschlossen https://blogarchiv.cvjm.de/2020/05/08/integrationscoach-online-abgeschlossen/ https://blogarchiv.cvjm.de/2020/05/08/integrationscoach-online-abgeschlossen/#respond Fri, 08 May 2020 11:48:51 +0000 https://www.cvjm-blog.de/?p=33480
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Am Samstag, den 25. April, endete der vierte Kurs der Weiterbildung zum Integrationscoach und zum interkulturellen Berater bzw. zur interkulturellen Beraterin.

Geplant war, das Abschlussseminar in Spangenberg auf dem „Himmelsfels“ stattfinden zu lassen. Aufgrund der aktuellen Situation war dies jedoch ausschließlich online über ein Zoom-Meeting möglich.

Teilnehmende und Leitung vor dem Bildschirm beim Abschied

Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und dafür, dass unser Abschluss trotz der begrenzten Möglichkeiten stattfand, auch wenn wir uns nicht „face to face“ sehen konnten. 

In dieser fünften Einheit ging es um die Reflexion und Vertiefung des bisher Gelernten und um die Konzeptionen der eigenen Praxisprojekte.

Darüber hinaus hat uns die Frage beschäftigt, inwieweit die Corona-Pandemie unsere Projekte verhindern bzw. ermöglichen kann. Wir haben über interkulturelle Kompetenzen und Methoden der Projektarbeit gesprochen, an denen wir uns, wie an einem Kompass oder Navi orientieren können.

Das Abschlussseminar fand online statt

Der Abschluss des Kurses wird durch die oben genannten konkreten Praxisprojekte geschehen. Die Projekte werden in einem von den Teilnehmenden selbst gewählten interkulturellen Kontext im persönlichen sozialen Umfeld geplant, durchgeführt und reflektiert.

Weitere Möglichkeit

Im Herbst dieses Jahres startet der neue Kurs. Die fünf zwei- bis viertägigen Seminareinheiten in Spangenberg und Kassel finden in der Zeit vom 30. Oktober 2020 bis 8. Mai 2021 statt. Hier können sich Interessierte noch bis Ende September anmelden. Auf der Webseite gibt es zudem noch weitere Informationen zur Weiterbildung.

 Hajnal Kecseti, Teilnehmerin an der Weiterbildung zum Integrationscoach

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Integrationscoach: Raum zum Nach-, Mit- und Weiterdenken https://blogarchiv.cvjm.de/2019/11/12/integrationscoach-2019/ https://blogarchiv.cvjm.de/2019/11/12/integrationscoach-2019/#comments Tue, 12 Nov 2019 09:29:49 +0000 https://www.cvjm-blog.de/?p=32517
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[Ein Beitrag von Hajnal Kecseti]

Im Oktober startete der vierte Kurs der Weiterbildung zum Integrationscoach und zur interkulturellen Beraterin / zum interkulturellen Berater in Spangenberg.

Gruppenfoto

Teilnehmende an der Weiterbildung zum Integrationscoach auf dem Himmelsfels mit Projektleiter Johannes Weth

Die Weiterbildung vermittelt die Unterschiede der Mono, Multi-, Inter- und Transkulturalität und setzt diese miteinander in Verbindung. An dieser Stelle kommt der interkulturellen Kompetenz eine bedeutende Rolle zu.

Desweitern wurden die drei „F“-Dimensionen (Frieden, Freiheit, Freude) als Grundlage für die interkulturelle Arbeit vorgestellt. Es wurde deutlich, dass es uns Freude macht, wenn wir in Frieden frei sind. Auch wurde deutlich, dass die nationale Identität nicht der zentrale Identifikationspunkt der Menschen ist und deshalb im interkulturellen Miteinander zurückgestellt werden sollte. Danach wird es machbar, mit der Hilfe von Empathie und Toleranz zwischen Kulturen Frieden zu stiften, negative Vorurteile und Perspektiven aufzulösen und sie zu verändern.

Himmelsfels-Reisepass für die Teilnehmenden

Himmelsfels-Reisepass für die Teilnehmenden

Die theoretischen Überlegungen der Wahrnehmung und Wertschätzung anhand der Prinzipien des Coachings haben dazu beigetragen, dass ich Vielfalt und neue Perspektiven annehmen und respektieren kann.

Der Kurs ist eine große Chance, weil man von vielen anderen Kulturen erfahren und dadurch für eine zukünftige Zusammenarbeit Netzwerke bauen kann.

Zwei Teilnehmende auf dem Himmelsfels

Zwei Teilnehmende auf dem Himmelsfels

Es war einfach faszinierend die gastfreundliche und familiäre Atmosphäre am Himmelsfels zu erleben. Wir, als Teilnehmende, sind ein Mosaikteil von dieser großen interkulturellen Familie geworden.

Die Basis vom Integrationcoach ermöglicht es den Teilnehmenden, interkulturelle Erfahrungen zu machen und Kompetenzen zu gewinnen.

Die Weiterbildung zum Integrationscoach bei einer Einheit auf dem Himmelsfels

Die Weiterbildung zum Integrationscoach bei einer Einheit auf dem Himmelsfels

Beim nächsten Studienmodul im November, welches an der CVJM-Hochschule stattfinden wird, werden die Themen der interkulturellen Herausforderungen behandelt.

Ich freue mich auf alles, was noch vor uns steht, hoffend, dass die Weiterbildung zum Integrationscoach für den Teilnehmenden eine ständige Quelle zum Auftanken und zur Weiterentwicklung sein wird.

Hajnal Kecseti, Teilnehmerin der Weiterbildung zum Integrationscoach

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Von Brückenbauern und Anpackenden: Integrationscoach https://blogarchiv.cvjm.de/2019/06/13/von-brueckenbauern-und-anpackenden-integrationscoach/ https://blogarchiv.cvjm.de/2019/06/13/von-brueckenbauern-und-anpackenden-integrationscoach/#respond Thu, 13 Jun 2019 14:05:08 +0000 https://www.cvjm-blog.de/?p=31534
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[Ein Beitrag von Lilli Wiebe]

Weiterbildung zum Integrationscoach in Kooperation mit der Stiftung Himmelsfels zum dritten Mal erfolgreich beendet

Ein Gespräch mit zwei Teilnehmenden

„Die Weiterbildung zum Integrationscoach hat mir geholfen, meinen eigenen Integrationsprozess zu verstehen und befähigt mich, diesen zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen“, resümiert Raymond, der sich selbst als in Deutschland lebender „Schwarz–Afrikaner“ bezeichnet.

Integrationscoachteilnehmer am Himmelsfels

Teilnehmende an der Weiterbildung zum Integrationscoach auf dem Himmelsfels mit Pastor Steve Ogedebge

Die Weiterbildung zum Integrationscoach und zur Interkulturellen Beraterin bzw. zum Interkulturellen Berater wird durch die Evangelische Schulstiftung und die Tafel-Akademie gefördert, indem Menschen mit Migrationsgeschichte die Teilnahme am Kurs ermöglicht wird. Sie richtet sich an alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich weiterbilden und zudem ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern wollen.

Bereits zum dritten Mal fand der Kurs ein erfolgreiches Ende, so dass an 40 Teilnehmende ein Zertifikat ausgehändigt werden konnte.

Grundlagen erlernen

Teile des Kurses finden in den Räumlichkeiten der Stiftung „Himmelsfels“ statt, die die Weiterbildung zusammen mit der CVJM-Hochschule anbietet. Auf die Frage nach einem Aha-Erlebnis erinnert sich Evrim an die nachgestellte „Einreise“ in ein „internationales Gebiet“ auf dem Gelände der Stiftung Himmelsfels. Diese ergänze hervorragend die Thematik und Inhalte des Kurses.

Ray führt aus, dass für ihn das Wertvollste am Kurs die interkulturelle Zusammensetzung der Teilnehmenden ist. Er beschreibt, dass die persönlichen Geschichten und Erfahrungen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Kulturen dazu beitragen, den Integrationsprozess greifbar und verständlich zu machen. Theoretisch werden diese praktischen Begegnungen durch bildungspolitische Inhalte der Flucht- und Migrationsgeschichte untermauert.

Integrationscoachteilnehmer gemeinsames Kochen

Die Weiterbildung ist geprägt von einer starken Kursgemeinschaft

Praktisch werden

Die Weiterbildung hat das Ziel, die Teilnehmenden zu Brückenbauern auszubilden, die in die Gesellschaft hinein wirken. Dies wird anhand eines abschließenden Praxisprojektes, welches jeder Teilnehmende persönlich in seinem sozialen Umfeld ausführt, erprobt. Die Inhalte des Kurses befähigen Ryan für seine ehrenamtliche Tätigkeit im CVJM. Er persönlich hat besonders viel für das interreligiöse Miteinander gelernt.

Die Teilnahme an der Weiterbildung hat Evrim motiviert. Sie resümiert: „Wir müssen mehr tun! Mehr gegen jegliche Art von Diskriminierung. Das war mir schon immer bewusst, nur wusste ich nicht, wie ich es anpacken kann. Der Kurs klärt auf und vermittelt das Handwerk dazu. Unsere Gesellschaft braucht Vielfalt. Wir leben von Vielfalt.”

Mitmachen möglich

Im Oktober dieses Jahres startet ein neuer Kurs. Genaue Daten und weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Weiterbildung. Interessierte können sich noch bis Ende September anmelden.

Lilli Wiebe, Koordinatorin der Weiterbildung Integrationscoach an der CVJM-Hochschule

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Weiterbildung „Integrationscoach“ geht im Herbst in die zweite Runde https://blogarchiv.cvjm.de/2017/07/07/integrationscoach-cvjm-hochschule-bildet-engagierte-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-aus/ https://blogarchiv.cvjm.de/2017/07/07/integrationscoach-cvjm-hochschule-bildet-engagierte-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-aus/#respond Fri, 07 Jul 2017 11:22:26 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=28016
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CVJM-Hochschule bildet Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten aus

Teilnehmende an der Weiterbildung zum Integrationscoach

Vor einem Jahr startete an der CVJM-Hochschule in Kooperation mit der Stiftung Himmelsfels (Spangenberg) die Weiterbildung zum Integrationscoach und zur Interkulturellen Beraterin bzw. zum Interkulturellen Berater.

In einer interkulturellen Gruppe ließen sich 42 Teilnehmende, darunter zehn mit Migrationsgeschichte, ausbilden. Die Weiterbildung war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Deswegen geht die Weiterbildung diesen Herbst in die zweite Runde.

Der neue Kurs startet am 22. September. Hier können sich Interessierte noch bis 15. September anmelden. Auf der Webseite findet man auch weitere Informationen zur Weiterbildung und Erfahrungsberichte der Teilnehmenden aus dem ersten Jahrgang.

Ziel der Weiterbildung ist, dass die Teilnehmenden in einer interkulturellen Gruppe von- und miteinander lernen. Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich fortbilden und ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern wollen.

Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung. Das Zertifikat „Integrationscoach / interkulturelle Beraterin / interkultureller Berater“ für Studium oder berufliche Fortbildung kann durch eine schriftliche Abschlussarbeit und ein Auswertungsgespräch zu einem Praxisprojekt erworben werden. Das Zertifikat wird von der CVJM-Hochschule ausgestellt.

Pastor Steve Ogedegbe und im Hintergrund Pfarrer Johannes Weth

Die Ausbildung wird inhaltlich verantwortet von Pfarrer Johannes Weth und Pastor Steve Ogedegbe, die zehn Jahre interkulturelle Erfahrung in der ökumenischen Gemeinschaft auf dem Himmelsfels gesammelt haben, und von Prof. Dr. Bianca Dümling, Leiterin des Studienbereichs Migration, Integration und Interkulturalität an der CVJM-Hochschule.

Eine anteilige finanzielle Unterstützung ist über einen Antrag von Seiten der Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen und Waldeck an die Propsteien möglich. Die Diakonie Hessen hat die Weiterbildung als empfehlenswert beurteilt.

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YMCA Europe Leadership Academy des YMCA Europe https://blogarchiv.cvjm.de/2017/05/11/ymca-europe-leadership-academy-des-ymca-europe/ https://blogarchiv.cvjm.de/2017/05/11/ymca-europe-leadership-academy-des-ymca-europe/#comments Thu, 11 May 2017 11:30:29 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=27528
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Fortbildungsprogramm rüstet junge Mitarbeitende für CVJM-Arbeit aus

Was macht eine gute Leiterin oder einen guten Leiter aus? Wie führe ich eine Gruppe richtig? Was bedeuten die Menschenrechte? Inwiefern sind die Menschenrechte für den CVJM relevant? Wie wird der CVJM gesteuert? Was sind die Aufgaben der einzelnen Kontrollorgane des CVJM?

Die Teilnehmenden der YMCA Europe Leadership Academy

Fragen wie diese wurden vom 21. bis 26. März in der Leadership Academy des YMCA Europe diskutiert. In den sechs Tagen sind 30 Teilnehmende aus 18 verschiedenen europäischen Ländern im YMCA Europe Training Center in Litomysl in Tschechien zusammengekommen. Das ganzjährige Fortbildungsprogramm richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die sich in einem YMCA engagieren und aktiv einbringen wollen.

Und ich durfte mit dabei sein: Elisa, 19 Jahre alt, groß geworden im CVJM Bad Zwischenahn, und begeistert vom CVJM insbesondere durch lange TEN SING-Arbeit. Durch meinen momentanen Freiwilligendienst im CVJM Norwegen habe ich die Möglichkeit meine Erfahrungen zu erweitern und den CVJM auch als internationale Organisation kennenzulernen.

Ich war schon länger auf der Suche nach Antworten auf Fragen zur Führungsweise des CVJM, wollte meine neuen internationalen Erfahrungen erweitern und mich für mein weiteres Engagement schulen lassen. Deshalb habe ich mich für die Leadership Academy beworben.

Austausch und gemeinsames Lernen

Ungefähr zwei Monate später saß ich dann mit meinen Erwartungen, Fragen und meiner Neugier im Flieger von Norwegen nach Tschechien. Dort sollte die erste von insgesamt drei Einheiten der Fortbildung, die sich über das Jahr 2017 erstreckt, stattfinden.

Mit folgenden drei Themen haben wir uns in den sechs Tagen schwerpunktmäßig auseinandergesetzt: Leitung, auf Menschenrechte basierendes Vorgehen und Führungsform.

Dabei sind wir keiner Diskussion aus dem Weg gegangen, hatten Möglichkeiten zum internationalen Austausch und sind zu gemeinsamen Ergebnissen und Antworten gekommen. Dadurch, dass die Gruppe aus Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Motivationen besteht, war die gemeinsame Auseinandersetzung zu diesen Themen besonders aufschlussreich und vielseitig.

In drei Einheiten werden die jungen Teilnehmenden ausgebildet. In Tschechien trafen sie sich zum ersten Mal

Unser Trainerteam, das nicht nur aus Mitarbeitenden des YMCA Europe, sondern auch aus externen Expertinnen und Experten zu den Themen bestand, hat uns mit unterschiedlichen Lern- und Gruppenmethoden direkt und indirekt Wissen mit auf den Weg gegeben und uns durch die Themen geleitet.

Neben der Auseinandersetzung mit inhaltlichen Themen haben wir auch Programmeinheiten zum gemeinsamen Kennenlernen gehabt, konnten einander unsere nationalen Traditionen und Gebräuche vorstellen und machten eine Exkursion, um der Geschichte des Ortes Litomysl auf den Grund zu gehen.

Auch für das Kennenlernen nationaler Gebräuche und Traditionen blieb ausreichend Zeit

Zwischen den Sitzungen hatten wir die Möglichkeit, unsere Diskussionen fortzusetzen, gemeinsame Ideen auszutauschen und mehr über die YMCAs anderer Länder zu erfahren. Dabei fand ich es besonders spannend, politische Themen und Konflikte verschiedener europäischer Länder aus persönlichen Sichtweisen erläutert zu bekommen und gemeinsam zu debattieren.

Gemeinsames Bearbeiten der Seminarthemen

Im Juni findet unsere zweite Einheit zu den Themen soziale Relevanz, strategische Planung und Projektmanagement in Chişinău in Moldawien statt. Die dritte und abschließende Einheit wird im November in Brüssel in Belgien stattfinden. Zwischen den jeweiligen Einheiten bekommen wir Teilnehmenden außerdem verschiedene Aufgabenstellungen, die zur Vertiefung und Anwendung des Gelernten beitragen sollen.

Ich bin schon sehr gespannt auf unseren nächsten Austausch, neue Erkenntnisse in Bezug auf die kommenden Themen, spannende Erzählungen über YMCAs in anderen europäischen Ländern und unsere gemeinsamen Problemerörterungen.

Einen kleinen visuellen Einblick in unser Training in Litomysl gibt es hier:

Weitere Fotos gibt es in der Flickr-Bildergalerie.

Einen Bericht des YMCA Europe zur ersten Einheit der Leadership Academy findet ihr hier.

Elisa Wilken, macht derzeit einen europäischen Freiwilligendienst im YMCA Norwegen

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Impuls für „gute Lehre“ beim ersten Treffen der Lehrbeauftragten https://blogarchiv.cvjm.de/2016/11/10/impuls-fuer-gute-lehre/ https://blogarchiv.cvjm.de/2016/11/10/impuls-fuer-gute-lehre/#respond Thu, 10 Nov 2016 11:15:35 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=26188
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„Eine rundum gelungene Veranstaltung“ fand die einladende Prorektorin der CVJM-Hochschule, Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker, die dieses Treffen gemeinsam mit ihrem Vorgänger im Amt, Prof. Dr. Klaus Schulz, organisiert hatte.

Das diesjährige Treffen der Lehrbeauftragten am 3. November stand unter dem Zeichen von Austausch und Kommunikation. Einen wertvollen Beitrag und Impuls für eine „gute Lehre“ gab Prof. Frank Thissen von der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Er zeigte die aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen notwendigen Neuerungen im Bildungssystem auf und nahm die Teilnehmenden in mögliche „zukünftige Lernwelten“ mit.

Abgerundet hat das Treffen die Begegnung zwischen Studierenden und Lehrbeauftragten, bei dem „auf kurzem Wege“ Antworten auf Fragen gefunden oder Feedbacks ausgetauscht werden konnten.

gespraeche

Angeregte Gespräche

„Wir hoffen, dass sich die Qualität und Vielseitigkeit des ersten Lehrbeauftragtentreffens herumspricht und im nächsten Jahr mit zahlreichen Anmeldungen gerechnet werden kann“, so Prorektorin Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker.

Nadine Haandrikman-Lampen

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CVJM-Kolleg und CVJM-Hochschule mit neuer Fortbildung/Zusatzqualifikation zum Integrationscoach https://blogarchiv.cvjm.de/2016/05/24/cvjm-kolleg-und-cvjm-hochschule-mit-neuer-fortbildungzusatzqualifikation-zum-integrationscoach/ https://blogarchiv.cvjm.de/2016/05/24/cvjm-kolleg-und-cvjm-hochschule-mit-neuer-fortbildungzusatzqualifikation-zum-integrationscoach/#respond Tue, 24 May 2016 09:25:20 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=24829
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Expertinnen und Experten für die Integration

Ab November 2016 können sich Studierende des CVJM-Kollegs und der CVJM-Hochschule sowie Haupt- und Ehrenamtliche im sozialen Bereich zum Integrationscoach ausbilden lassen. In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Himmelsfels in Spangenberg soll den Teilnehmenden bei der Fortbildung zum Integrationscoach und zur interkulturellen Beraterin / zum interkulturellen Berater eine reflektierte und zugleich praxisbezogene interkulturelle Kompetenz vermittelt werden.

Bei einem Besuch des CVJM-Kollegs auf dem Himmelsfels in Spangenberg wurde gemeinsam am „Integrationscoach“ gearbeitet

Bei einem Besuch des CVJM-Kollegs auf dem Himmelsfels in Spangenberg wurde gemeinsam am „Integrationscoach“ gearbeitet

Den Teilnehmenden wird wichtiges Hintergrundwissen im Blick auf Voraussetzungen und Herausforderungen interkultureller Gemeinschaft vermittelt. Vor allem erlernen sie praxisorientiertes pädagogisches, soziologisches und kommunikatives Know-how für die Integration von zugewanderten und geflüchteten Menschen und für die Gestaltung gemeinsamen Lebens verschiedener Kulturen in Deutschland. Die Seminareinheiten finden abwechselnd am CVJM-Kolleg und auf dem Himmelsfels statt.

Die Stiftung Himmelsfels ist eine interkulturelle und ökumenische Lebensgemeinschaft in Spangenberg bei Kassel.

Johannes Weth, Leiter der Stiftung Himmelsfels, und Steve Ogedegbe, Leitung Himmelsfels Gästebetrieb, freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem CVJM-Kolleg und der CVJM-Hochschule:

Was erhoffen Sie sich von der Kooperation?

Johannes Weth, Leitung Stiftung Himmelsfels, Künstler und Theologe

Johannes Weth, Leitung Stiftung Himmelsfels, Künstler und Theologe

Johannes Weth: Wir vom Himmelsfels wünschen uns, Erfahrungen aus langjähriger, interkultureller Praxis und Reflexion weitergeben zu können. Wir möchten andere ermutigen, als Christen und auch als Menschen in sozialen Berufen kulturelle Unterschiede nicht als Grenzen sondern als Lern- und Entwicklungsfelder anzusehen. Für uns ist es ein wichtiges Zeichen, dass das CVJM-Kolleg mit diesem Anliegen auf uns zugekommen ist. Das heißt für uns, es steckt ein grundlegendes Interesse an einer Veränderung und an einer Weitung der eigenen Perspektive dahinter. Diesen Weg möchten wir gerne gemeinsam gehen.

Wozu braucht es Integrationscoachs?

Steve Ogedegbe

Steve Ogedegbe, Leitung Himmelsfels Gästebetrieb, Gospelsänger und Pastor

Steve Ogedegbe (Antworten übersetzt aus dem Englischen): Integrationscoachs sind Kommunikationsexperten und interpretieren und bestärken Beziehungen zwischen Menschen aus einem tieferen Verständnis der Kulturen heraus. Sie schützen Haupt- und Ehrenamtliche in interkulturellen Projekten vor Misserfolgen und können bei interkulturellen Missverständnissen vermitteln. Diese Expertinnen und Experten dienen der Gesellschaft bei ihrer Umwandlung in eine interkulturelle Realität und verbessern die Möglichkeiten der Menschen, eine positive multi- oder interkulturelle Lebensweise zu entwickeln.

Johannes Weth: Experten im Bereich der Integration sind Menschen, die das Machtgefälle und die Abgrenzung zwischen den Kulturen überwunden haben und voller Erwartung, Neugier und Ehrlichkeit auf „Andere“ und „Fremde“ zugehen. Diese Kompetenz ist selbst im Bereich der Integrationsarbeit heute noch sehr selten anzutreffen. Angst, Misstrauen, Unbehagen, Unsicherheit oder Desinteresse sind beispielsweise Faktoren, die unterschwellig eine große Rolle spielen und Begegnung auf Augenhöhe verhindern. Ein Coach kann nur andere stärken und ermutigen, wenn er gelernt hat, mit den eigenen Blockaden ehrlich umzugehen. Wer dies im Feld des interkulturellen Lebens lernt, kann Welten zusammenbringen, die nicht länger getrennt sein dürfen, wenn wir im Frieden mit allen Menschen und mit Gott leben wollen.

Bald Lernort für Studierende des CVJM-Kollegs und der CVJM-Hochschule - der Himmelsfels

Bald Lernort für Studierende des CVJM-Kollegs und der CVJM-Hochschule – der Himmelsfels

Wie (er-)leben Sie auf dem Himmelsfels Integration?

Steve Ogedegbe: Integration ist nicht erzwungen und täuscht nichts vor, sondern entsteht aus Überzeugung und fühlt sich natürlich an. Sie hat Auswirkungen auf andere, das sehen wir auch immer wieder an unseren Gästen.

Johannes Weth: Wir erleben Integration voller Humor und voller Unmöglichkeiten, die uns aber nicht davon abhalten, aufeinander zuzugehen. Integration gelingt, wenn wir ein Fan des anderen sind, bevor wir ihn kennengelernt haben. Wir sagen immer, wir treffen einander als Geschwister, die sich lange vermisst haben, obwohl sie nichts voneinander wussten.

Weitere Informationen zum Integrationscoach unter www.cvjm-kolleg.de/integrationscoach

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Schon mal richtig gefrustet gewesen? https://blogarchiv.cvjm.de/2012/07/26/schon-mal-richtig-gefrustet-gewesen/ https://blogarchiv.cvjm.de/2012/07/26/schon-mal-richtig-gefrustet-gewesen/#respond Thu, 26 Jul 2012 11:15:16 +0000 http://www.cvjm-blog.de/wordpress/?p=7353
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Jetzt reicht’s mir!

Ihr kennt solche Situationen? Frust, Ärger oder Enttäuschung. Vor euch liegt ein Problem was es zu lösen gilt. Gehärtete Fronten und festgefahrene Meinungen. Was sind dann eure Argumente, um einen Konflikt zu lösen?

Schon mal was von Mediation gehört? Was das ist und für was das gut ist: Schnuppertag Konflikttransformation und Mediation.

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Mediation und Konflikttransformation https://blogarchiv.cvjm.de/2012/02/01/mediation-und-konflikttransformation/ https://blogarchiv.cvjm.de/2012/02/01/mediation-und-konflikttransformation/#respond Wed, 01 Feb 2012 14:01:32 +0000 http://www.cvjm-blog.de/?p=2801
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Es hat gekracht. Man versteht sich wieder nicht. Die Fronten sind gehärtet und niemand versteht warum. Der Konflikt breitet sich immer weiter aus. Gegenseitiges Verstehen und und Vergeben scheint unmöglich.

Fortbildungsangebot Mediation - Konflikt-transformation.

„Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt.“ (Matt. 5,9) – Es geht um Frieden und nicht Streit. Aber wir kann man aus einer Konfliktsituation wieder heraus kommen? Und wie schafft man es richtig zu vermitteln?

Das Fortbildungsangebot Mediation – Konflikttransformation setzt genau an diesen Punkten an. Mediation meint die professionelle Vermittlung und nachhaltige Bewältigung von Konflikten. Sie ist die Kunst bedürfnisorientierter Dialogbegleitung, die durch Unterschiede, festgefahrene Positionen und Gewalt hindurch nach Werten und Sinn fragt. Damit wird gegenseitiges Verstehen, Vergebung und Heilung von gebrochenen Beziehungen möglich.

Detaillierte Informationen zu dem Fortbildungsangebot findet ihr auf dem Flyer. Bei Fragen könnt ihr euch direkt an Prof. Dr. Barbara Schellhammer wenden.

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